Aktuell

Aktuell

Willkommen bei Theater Zerberus & Art of Being

Zeitgenössisches Theaterlabor / Transkulturelle Kooperationen / Raumrecherche

Seit 2021 verbinden wir zwei künstlerische Netzwerke zu einem offenen Theaterlabor. Unsere Arbeiten entstehen in wechselnder Besetzung an den Schnittstellen von Theater, Installation, Musik, Film und dokumentarischem Material.

Wir verstehen Theater als kollektiven Forschungsprozess und als Praxis der Komplizenschaft: Eine geteilte Suche nach neuen Formen des Erzählens, bei der das Wie der Produktion ebenso verhandelbar wird wie das Was.

Unsere Kernprofile

  • Transkulturelle Kooperation: Langjährige Kollaborationen (u. a. mit Künstler*innen aus Dakar, Burkina Faso, Philadelphia, Südafrika, China und Jamaika) machen unsere Arbeit zum Verhandlungsraum für Fragen des globalen Zusammenlebens und (post-)kolonialer Geschichte. Locorregional verankert sind wir durch die Bespielung des Freiburger Kulturzentrums Schopf2.

  • Der öffentliche Raum als Partner: Der Raum ist für uns kein bloßer Spielort, sondern Teil der theatralen Aushandlung. So befragte etwa „To Be Containered“ (2023) Stadtplanung als (post-)kolonialen Akt.

  • Lokale Verankerung: Mit dem Freiburger Kulturzentrum Schopf2 bespielen und kuratieren wir einen lebendigen Ort der interkulturellen Begegnung und der lokalen Vernetzung.

Produktionen & Förderungen (Auswahl)

  • 2025:Lost – eine Robinsonade“ (Gefördert durch die 3-jährige Konzeptionsförderung des LaFT BW)

  • 2024:Séancen“ / „Final Joke“

  • 2023:Shelter 47“ (Bergwerk Schauinsland, gefördert durch den Innovationsfonds Kunst BW)

Auszeichnungen & Gastspiele: Frühere Arbeiten wurden u. a. vom französischen Kulturministerium und der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet und waren in Frankreich, Norwegen, Schweiz und im Senegal zu sehen.

Vorschau: 17. - 19. September 2026 im Schopf 2 (Freiburg)

„Terrain vague" bewegt sich als vielstimmige Textcollage an der Grenze zwischen Autobiografie und fiktionaler Erzählung. Grundlage der Inszenierung sind Gedächtnisbilder und Bruchstücke jüdischer und nichtjüdischer Zeitzeug:innen – persönliche Zeugnisse von Diskriminierung, Flucht und Deportation, verwoben mit literarischen und wissenschaftlichen Texten. So entsteht ein dichter „Schicksalsteppich", der den NS-Horror nicht allein als historische Last begreift, sondern als Ausgangspunkt für eine leidenschaftliche Suche nach Zukunft.

Weitere Informationen zu den genauen Spieldaten und zum Vorverkauf folgen in Kürze.

***