Kulturamt der Stadt Freiburg
„Es schlummert in jedem Augenblick des Bewusstseins ein unbekannter Satz.“ (André Breton)
Ich bin nur ein kleines Atom, das im Winkel Deiner Lippen atmet, oder stirbt!“ (Léona „Nadja“ Delcourt an André Breton; Paris 1926) Leidenschaft, Obsession aber auch Devotion, Abhängig-keit und Wahn- sinn kennzeichneten die Beziehung Nadjas zu dem Surrealisten André Breton, die als Prototyp der surrealistischen “amour fou” gelten kann. Eine Performance, die eine komplexe und in vielerlei Hinsicht verhängnisvolle Liebesbeziehung in einem Spiel mit Versatzstücken ausleuchtet. Geschichte und Dialog geben nicht die Regel vor, die Collage ist das Strukturprinzip. Mit den Mitteln des Tanzes, der Sprache, des Gesangs und der Musik wird das Motiv wandelbarer Identität, die sich scheinbar verändert, auflöst oder permanent (re)konstruiert aufgegriffen und in eine fantasievolle, szenisch-musikalische Imagination verwandelt.
Regula Wyser, Basel (Tänzerin, Choreografin) Jazzmin Tutum, Jamaika (Dub Poetess, Vocalist) Joe Killi, Freiburg (Musik und Video) Raimund Schall, Freiburg (Performance)
Nadja Projekt  surrealistische Performance nach André Breton
Theater Zerberus
THEATER ZERBERUS FREIBURG,  Postfach 5538,  79022 Freiburg,  Telefon: (+49)  0761 7010733,   Email: info[at]theater-zerberus.de
F R E I B U R G
gefördert durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende BW e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft Forschung und Kunst, Stuttgart
Video: 3:22 Min.
Koproduktion mit Wyser Dance Basel und Kijo & Tutum (Premiere: 7. Nov. 2014,  E-WERK Freiburg)